Der neue Vegan Trend kann einen ganz schön unter Druck setzen. Es ist gar nicht so einfach den Alltag mit dem veganen Lebensstil unter einen Hut zu bringen. Ich bin Lehrerin und habe wirklich nicht die Zeit mir stundenlang den Kopf darüber zu zerbrechen was ich essen kann, geschweige denn im Laden bei jedem Produkt die Inhaltsliste zu scannen.

Ich denke man sollte klein anfangen und sein Leben langsam umstellen. Es geht überhaupt erst einmal darum, offen zu sein für neue Lebensweisen und ein Bewusstsein dafür zu bekommen, was in und vor allem, was hinter den Lebensmitteln steckt.

Bei mir hat dieser Bewusstseinsprozess einmal durch meine Freunde begonnen, die sich zum Teil vegetarisch oder vegan ernähren. Nach und nach habe ich mich dann mit meiner Ernährung beschäftigt und mir die Ressourcen anschaut, die notwendig sind, um z.B. 1 kg Fleisch herzustellen. Die Tatsache, dass alleine 15.000 Liter Wasser, 2,6 Kilo Getreide und knapp 50m² Nutzfläche verbraucht und rund 20 Kilo Treibhausgase produziert werden, um 1 kg Fleisch herzustellen, hat mich zum Denken und kurze Zeit später auch zum Handeln angeregt.

Ich nenne meine Version der nachhaltigen Ernährung, vor allem für „Umsteiger“ Eco-Eating, das Gegenteil zu Vegan. Beim Eco-Eating geht es nicht darum auf irgendein Lebensmittel zu verzichten, sondern darum alles – in Maßen und in hoher Qualität – zu konsumieren. Mit hoher Qualität meine ich Gemüse und Fleisch, welches bio – ohne Pestizide, nicht gen-manipuliert und nicht in Massentierhaltung – hergestellt wird. Der Anteil an Gemüse, Obst, Getreide und Nüssen sollte dabei sehr hoch und der Fleischanteil sehr gering sein. Dadurch unterstützt man nicht nur die Ackerflächen (Düngemittel, Nitrate, Trinkwasserverunreinigung, etc.), sondern auch Biobauern, die ihre Tiere artgerecht halten und ihnen ein langes, angemessenes Leben ermöglichen. Zudem erhalten Tier und Fleisch eine höhere Wertschätzung. Ich denke die Welt würde davon profitieren, wenn wir uns alle so ernähren würden. Was denkt ihr?

Wenn ihr mehr über „Eco-Eating“ wissen möchtet, dann liked einfach diesen Beitrag.

Hast du dich schon entschlossen Vegan zu werden? Dann schau dir einfach meinen „4 Schritte“ Plan an!

English version

The vegan lifestyle can put a lot of pressure on you. It is not that easy to stay completely vegan in daily life. I work as a teacher and I don’t have enough time to think about food the whole day or to check the ingredients of every product.

I think it’s best to start from scratch and change your life step by step. First of all it’s about being open towards diffenent lifestyles and become aware of what food consists of and how it is made.

My friends made me think about what I eat in the first place. Some of them are vegetarians and some vegans. Step by step I read more about meat productions and its effects on the environment. The fact that producing 1 kg of meat means 15.000 l water, 2,6 kg corn, 20 kg CO² and 50m² agricultural area made me think and soon afterwards act.

I call my version of sustainable nutrition „Eco-Eating“ as opposed to vegan. It is not about leaving out meat, animal products, carbs or fat. It is about eating all of these things – in moderation and of high quality. Quality means organic, not genetically modified and without factory farming. The amount of vegetables, corn and nuts should be high and the amount of animal products low. Therefore you do not just protect agricultural soil (fertiliser, water pollution, etc.) but also organic farmers, who keep their animals appropriate and allow them to a long life. Last but not least animals and meat receive higher appreciation. I guess If we all would live like this, the whole world  would benefit from it. What do you think?

Do you want to know more about Eco-Eating? Just give this article a like.

You already know that you want to become vegan? Then take a look at my „Vegan in 4 steps“ plan. It will help you change your habits!